Ein Ort für Begegnung, Teilen und nachhaltiges Miteinander
1. Offener Treffpunkt für alle
Der Stoffwechsel ist ein Ort der Begegnung – offen für alle Menschen, unabhängig von Einkommen oder Vermögen.
2. Geben und Nehmen – ohne Bedingungen
Hier soll das Prinzip des Teilens vom Geldfluss entkoppelt werden:
Geben und Nehmen funktioniert unabhängig voneinander – ganz freiwillig.
3. Dinge weiterschenken statt wegwerfen
Im Stoffwechsel finden brauchbare Gegenstände ein neues Zuhause.
Was du nicht mehr brauchst, kann für jemand anderen wertvoll sein.
4. Ressourcen schonen durch Wiederverwendung
Wenn Dinge weiter genutzt werden, müssen weniger neue Produkte hergestellt werden –
das spart Ressourcen und reduziert Abfall.
5. Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung
Durch bewussten und sparsamen Umgang mit Konsumgütern
leistet der Stoffwechsel einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
6. Eigenwert statt Marktwert
Hier zählt nicht der Preis, sondern der persönliche Nutzen:
Ein Gegenstand ist wertvoll, wenn man ihn gut gebrauchen kann – nicht, wenn er teuer war.
7. Möglichst geldfreier Konsum
Im Stoffwechsel wird eine Konsumform vorgelebt, die möglichst geldlos ist.
Bevor etwas neu gekauft wird, soll geschaut werden, was schon da ist.
8. Gemeinsam statt für andere
Die Aktiven im Stoffwechsel verstehen sich als Mitnutzer*innen auf Augenhöhe –
nicht als Helfer*innen, die anderen einen Dienst erweisen.
9. Mitmachen ist für alle möglich
Jede*r kann sich einbringen – regelmäßig oder spontan, ganz nach Zeit und Lust:
z. B. Dinge einsortieren, aufräumen, Tassen spülen oder kleinere Reparaturen übernehmen.
10. Verschenken ohne Prüfung
Der Stoffwechsel verschenkt an alle, die die Dinge brauchen –
ohne Nachweis von Bedürftigkeit.
11. Unterstützung für kreative Initiativen
Der Stoffwechsel möchte Upcycling-, Recycling- und Repair-Initiativen unterstützen:
durch Materialspenden oder als Treffpunkt für Austausch und Vernetzung.
